MRU-ABC Glossar / Wissensdatenbank

Differenzdruckmessung

Das Prinzip der Differenzdruckmessung beruht auf der Messung der Differenz zweier unterschiedlicher Drücke. Die Differenz wird als die Differenz zweier Absolutdrücke mit Hilfe eines Differenzdrucksensors gemessen. Der Differenzdrucksensor besteht in der Regel aus zwei Messkammern, die durch eine Membran hermetisch voneinander getrennt sind. Die Auslenkung der Membran ist dann ein Maß für die Größe des Differenzdruckes. Die Anwendungen für eine Differenzdruckmessung sind sehr unterschiedlich. Über die Differenzdruckmessung kann zum Beispiel im Rahmen der Heizungstechnik die Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen oder der Füllstand in drucküberlagerten Behältern bestimmt werden. Auch die Dichtheitsprüfung und der 4 Pa-Test sind auf eine Differenzdruckmessung zurückzuführen. MRU-Geräte, die sich für eine Differenzdruckmessung eignen, sind z.B. das MFplus, das DM 9200 oder auch die Abgasmessgeräte SPECTRAplus und DELTAsmart.